Monats-Archive: März 2007

Wenn wir uns begegnen

Wenn wir uns begegnen

Fernsehfilm – 90 min

Cast: Uwe Kockisch, Muriel Baumeister, Stephan Kampwirth, Esther Zimmering, Rosemarie Fendel, Michael Gwisdek

Drehbuch: Martin Kluger, Maureen Herzfeld
Regie: Sigi Rothemund
Kamera: Dragan Rogulj
Producer: Claudia Rittig
Produzenten: Prof. Kurt Rittig, Claudia Rittig, 
Rolf Wappenschmitt
Redaktion: Astrid Ruppert (ARD Degeto)

Produktionsjahr: 2007
Ausstrahlung: 12.12.2008

In Koproduktion mit der RossPointFilm im Auftrag der ARD Degeto. 

Wenn wir uns begegnen ist eine außergewöhnliche Weihnachtsgeschichte, die von Menschen erzählt, die sich am Weihnachtstag und Abend begegnen, erschüttern, berühren, sich trennen, sich verlieben und neu finden – gegenseitig und sich selbst. Zentraler Ort des Geschehens ist das Krankenhaus einer idyllischen Kleinstadt. Der Tag des Geschehens ist der 24. Dezember und die Protagonisten des Geschehens sind das Klinikpersonal und die Einwohner der Stadt, die fast alle das viel zitierte Schicksal am Heiligen Abend aus mehr oder weniger ernsten Gründen in der Notaufnahme ihres Krankenhauses zusammenführt. Ein Ort an dem Todesangst und Hoffnung, Einsamkeit und Verzweiflung, Liebe und Dankbarkeit die gängige Seelenware ist. 

Finnischer Tango

Finnischer Tango

Kinofilm – 90 min

Cast: Christoph Bach, Mira Bartuschek, Michael Schumacher, Nele Winkler, Fabian Busch, Daniel Zillmann, Frank Grabski 

Drehbuch: Marcus Hertneck, Jan Berger
Regie: Buket Alakus
Kamera: Daniela Knapp
Producer: Claudia Rittig
Produzent: Eike Besuden, Rolf Wappenschmidt
Redaktion: Jeanette Würl (NDR)

Produktionsjahr: 2007
Kinostart: 28.08.2008

In Koproduktion mit Geisberg Studios im Auftrag von NDR und Radio Bremen, mit Unterstützung der Nordmedia, der Filmstiftung NRW und des DFFF.  

 

„Finnischer Tango“ erzählt die Geschichte von einem, der auszog, es sich leicht zu machen und dabei das Menschsein lernte. Alex ist ein leidenschaftlicher aber erfolgloser Musiker – und sonst eigentlich nicht viel. Er ist kein netter Typ, kein guter Freund, kein zuverlässiger Partner, kein Mensch, der Verantwortung übernimmt. Bei der Suche nach einem Job, der ihn auch nicht allzu viel Einsatz kostet, erfährt er von einer Behindertentheatergruppe, die für ihre Inszenierung der „Drei Musketiere“ noch einen Mitspieler mit Handicap sucht. Hemmungslos erfindet er eine Behinderung, klaut sich einen Ausweis, bekommt die Rolle und zieht in eine Wohngruppe, die von der unkonventionellen und süßen Lotta betreut wird. Er sucht und findet zunächst seinen schnellen Vorteil, auch mit seinen herzzerreißenden Tangomelodien – mit denen er alle für sich begeistern kann. Nur einer durchschaut ihn, der hochintelligente, lebensmüde und todkranke Misanthrop Rudolph. Alex hat einen Gegner auf Augenhöhe. Durch die Begegnung mit diesen wunderbar schrägen, offenen und liebenswerten Menschen, die wir unsinnigerweise als „Behinderte“ bezeichnen und dem Eintauchen in ihre Welt, beginnt Alex sich langsam zu verändern. Erst als er ganz am Boden liegt, heißt es plötzlich: „Einer für alle – alle für einen!“

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