Pinguin-Film non fiction

Deckname Cor

Deckname Cor – Das dramatische Leben des Max Windmüller

Kino Dokumentarfilm – 90 min

Cast: Marcus Seuß, Pegah Kazemi, Sonja Dengler, Lena Klinder, Christoph Jacobi

Regie/Buch: Eike Besuden
Kamera: André Krüger

Produktionsjahr: 2010

In Koproduktion mit NDR und arte
Gefördert mit Mitteln der nordmedia Fonds GmbH

Deutschland 1933. Max Windmüller ist 13 Jahre alt. Dem Vater wird von den Nazis die Gewerbeerlaubnis entzogen und die Emder Familie, Eltern und vier Kinder, geht ins Exil nach Holland. Dort bereitet sich Max in den nächsten Jahren auf ein Leben in Palästina vor. 1939 hat er tatsächlich eine Schiffspassage, lässt sich aber von einem seiner Ausbilder überreden, doch in Holland zu bleiben. Die Situation dort ist nach der Kristallnacht ähnlich schwierig geworden wie in Deutschland. Er lässt sich überzeugen, in Holland weiter zu arbeiten und geht in den Widerstand. Max arbeitet jetzt mit den Leuten zusammen, die sich später die „Westerweelgruppe“ nennt. Für Tausende von Juden werden in dieser Zeit Adressen besorgt, um sie vor den Deutschen zu verstecken. Sie alle erleben zwischen 1942 und 1945 als „Onderduikers“ das gleiche Schicksal, wie Anne Frank.
Später schleust die Gruppe jüdische Flüchtlinge von Holland durch Frankreich nach Spanien, damit sie von dort nach Palästina gebracht werden können. Max Windmüller ist ständig unterwegs. Frankreich, Holland, Belgien. Gefälschte Papiere verteilen, Personen schmuggeln, Kontakte mit anderen Widerstandsorganisationen suchen. Er selbst ist in der Tarnung eines SD-Mannes unterwegs. Die Gruppe rettet auf diese Weise mehr als 500 Personen das Leben. Im Sommer 1944 wird er, zusammen mit anderen, in Paris verraten, gefangen genommen und kurz vor dem Einmarsch der Alliierten nach Deutschland gebracht. Als Buchenwaldhäftling wird er wenige Tage vor Kriegsende auf einen Todesmarsch Richtung Dachau getrieben. Max Windmüller ist jetzt 25 Jahre alt. Bei dem Versuch, Wasser aus einer Pfütze zu trinken, wird er von einem Wachmann erschossen.

Zwischen Kanzel und Kanzleramt

Zwischen Kanzel und Kanzleramt

Kardinal Frings – eine deutsche Kirchenkarriere

TV-Dokumentation

Buch und Realisation: Heinrich Billstein
Kamera: Tom Kaiser
Produzent: Prof. Kurt Rittig, Rolf Wappenschmitt

Produktionsjahr: 2010

In Koproduktion mit RossPointFilm im Auftrag des WDR

Joseph Kardinal Frings, der legendäre Erzbischof von Köln, ist eine Persönlichkeit, deren Lebensgeschichte das komplizierte und oft gebrochene Verhältnis der Deutschen und ihres Staates zur katholischen Kirche widerspiegelt. Wie ein roter Faden treibt seine Biographie als einfacher Priester, als populärer Kirchenfürst und als gewiefter und machtbewusster Kirchenpolitiker die filmische Erzählung voran. Eine Erzählung, die, zugespitzt formuliert, den Weg der Kirche in den Nationalsozialismus und aus ihm heraus beschreibt.

Faust II reloaded

Faust II reloaded

Kino Dokumentarfilm – 90 min

Drehbuch und Realisation: Eike Besuden
Kamera: Mathias Brüninghaus, Lür Wangheim

Produktionsjahr: 2009

Gefördert durch das BKM und Sponsoren.

„Ein unmögliches Projekt“, sagt die Regisseurin Julia Haebler.
„Oh nee, nicht schon wieder dieselbe Szene“, sagen die Schüler.
„Eine total schräge Idee, bei der ich gern dabei bin“, sagt Dominique Horwitz, der Faust spielt.
Nicht Faust I, den viele kennen. Hier geht es um Faust II, den kaum jemand kennt und schon zu Goethes Lebzeiten als unspielbar galt. Das Stück heute auf die Bühne zu bringen, kann nur mit außergewöhnlichem Engagement funktionieren. Eine Schule, ein Weltorchester und ein ganzer Stadtteil in Bremen haben sich zusammengetan, um die Idee des Komponisten Karsten Gundermann open air auf die Bühne zu bringen: Eine gerappte Sprechoper mit 500 Schülern auf und hinter der Bühne, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Dominique Horwitz in der Hauptrolle.
Goethe zwischen Hochhausschluchten und das in einem Stadtteil, in dem fast nur Ausländer wohnen und jede zweite Familie von Hartz IV lebt, das ist couragiert und gewagt, aber erfolgreich? Ein Beispiel für andere? Einfühlsam blättert der Film durch die Hindernisse des Schulalltags mit den Anforderungen eines großen Orchesters, verwoben mit den ungeahnten Möglichkeiten dieses Stadtteils. 
„Faust II reloaded“ begleitet die Schüler in den letzten drei Monaten vor der Aufführung, bei den Proben, in Musikstunden, beim Kostüme nähen und allen anderen Vorbereitungen für das große Ereignis. Nerverei, Chaos, Genöle und Null Bock stehen dabei neben der Aufregung, der Leidenschaft und dem Biss, das Unmögliche doch zu schaffen. Neben dem Filmteam von Eike Besuden ist eine Schülergruppe mit mehreren Kameras dabei, das Abenteuer zu dokumentieren und sie haben dafür hinreißende Szenen gefunden.

Kaffee. Kunst. Kommerz.

Kaffee. Kunst. Kommerz. –
Das Leben des Ludwig Roselius

TV Dokumentation – 45 min

Drehbuch und Realisation: Heinrich Billstein
Kamera: Mathias Brüninghaus

Produktionsjahr: 2009
Ausstrahlung: 05.12.2009

Für Radio Bremen, gefördert mit den Mitteln der Nordmedia.

Ludwig Roselius ist Kaffeekaufmann, Mäzen und Pionier. Mit der Böttcherstraße schafft er ein einzigartiges Kunstwerk und als Werbestratege für Kaffee Hag geht er in Deutschland Wege, wie kein Kaufmann vor ihm. Ein Bremer Lebensweg.

Die Focke Brüder

Die Focke Brüder – Pioniere der Luftfahrt

TV Dokumentation – 45 min

Realisation: Eike Besuden/Helmut Hadrè
Kamera: Lür Wangenheim

Produktionsjahr: 2009
Ausstrahlung: 28.11.2009

Für Radio Bremen, gefördert mit den Mitteln der Nordmedia.

100 Jahre Bremer Fluggeschichte werden dokumentiert anhand der Lebensgeschichte der Brüder Wilhelm und Henrich Focke.

Der Sternensammler

Der Sternensammler –
Wilhelm Olbers: Arzt – Astronom – Politiker

TV Dokumentation – 45 min

Darsteller von Wilhelm Olbers: Martin Baum

Drehbuch und Realisation: Heinrich Billstein
Kamera: Mathias Brüninghaus

Produktionsjahr: 2009
Ausstrahlung: 12.12.2009

Für Radio Bremen, gefördert mit den Mitteln der Nordmedia.

Er war vor 250 Jahren Arzt und Astronom in Bremen. Er hat die zu seiner Zeit größte Sternwarte der Welt gegründet und astronomische Fragen gestellt, die erst heute beantwortet werden können. Ein hoch interessantes Leben, das ihn quer durch Europa und doch immer wieder zurück nach Bremen geführt hat.

Turban und Hakenkreuz

Turban und Hakenkreuz:
Der Großmufti und die Nazis

TV Dokumentation – 53 min

Drehbuch und Realisation: Heinrich Billstein
Kamera: Colin Rosin, Ralf Lenzen, Almir Causevic
Redaktion: Susanne Spröer (WDR), Kathrin Bronnert (NDR), Gerolf Karwath (SWR)

Produktionsjahr: 2009

In Koproduktion mit RossPointFilm im Auftrag des WDR, BR und Arte.

Amin el-Husseini, der Mufti von Jerusalem ist eine der schillerndsten Figuren des 20. Jahrhunderts. Vor allem ist er einer der Wichtigsten für die Araber. Und wie kaum eine andere Persönlichkeit aus der arabischen Welt ist er mit der deutschen Geschichte verwoben. Schon zu seinen Lebzeiten galt er als Legende, verehrt und bewundert von seinen Landsleuten, verachtet und bekämpft von seinen Feinden, auch von seinen Gegnern aus der arabischen und muslimischen Kultur. Sechzehn Jahre lang war el-Husseini das religiöse Oberhaupt der palästinensischen Muslime, dreißig Jahre ihr politischer Führer und lange Zeit auch der politische Repräsentant der arabischen Welt. Und so unwahrscheinlich es sich heute anhört, er war offenbar auch in Deutschland populär. Man kannte ihn. Vier Jahre lang von 1941 – 45 lebte der Araberführer in der Reichshauptstadt, war eng mit der Staatsmacht verbunden, hatte Freunde bis in die höchsten Kreise des Regimes. Der Araber in Berlin hat das verbrecherische System ideologisch und politisch gestützt und verteidigt, skrupellos und verbohrt wie ein Nazi. Seine enge Verbundenheit und vielseitige Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten hatte vor allem eine Grundlage: den Judenhass. Die Beziehung zwischen dem Mufti und den Nazis ist kurios, und sie erzählt eine bis heute unbekannte Geschichte des Dritten Reiches.

Spur des Feuers

Spur des Feuers

TV Dokumentation – 52 min

Drehbuch und Realisation: Henry Köhler
Kamera: Wolfgang Lindig
Redaktion: Dr. Katja Wildermuth, Martin Hübner, Frank Egner

Produktionsjahr: 2008
Ausstrahlung: 29.10.08, 17.11.08

Eine Koproduktion mit RossPointFilm im Auftrag des MDR und Arte.

Am 02. April beschloss „Die Deutsche Studentenschaft“, eine Gliederung des „Hauptamtes für Presse und Propaganda“, eine „Aktion … gegen die jüdische Zersetzung“. Im Kern ging es hierbei um die „öffentliche Verbrennung jüdischer zersetzender Schriften an den Hochschulorten des Reichsgebietes“. Es ist ein vierseitiger Maßnahmeplan, in dem detailliert die symbolische Vernichtung praktisch der Werke einer ganzen Generation von deutschen Schriftstellern beschlossen wurde. Opfer waren nicht nur die Bücher, sondern natürlich auch ihre Verfasser. Anhand exemplarischer Künstler-Biografien – Namen, die der Propaganda-Ton im Radio genüsslich nennt – wird über den historischen Moment hinaus verfolgt, welche Schicksale sich hinter den brennenden Scheiterhaufen verbargen.

Kennen Sie Heino?

Kennen Sie Heino?

TV Dokumentation – 2 x 30 min

Drehbuch und Realisation: Martin Buchholz
Kamera: Jochen Schmoll
Redaktion: Axel Beyer (WDR) 

Produktionsjahr: 2008
Ausstrahlung: 12./13.04.2009

In Koproduktion mit RossPointFilm im Auftrag des MDR.

Heino? Man glaubt es nicht! – Werke eines unbekannten Meisters

„Kennen Sie Heino?”
„Ja, sicher!“
„Heino Jaeger?“
„Ach? Der hat so einen Nachnamen?“
Wie konnte es geschehen, dass Heino Jaeger 25 Jahre ein Geheimtip blieb? „Wir haben ihn wohl nicht verdient“, meint Loriot. „Ein ganz großer Meister, bis heute unerreicht“, meint Olli Dittrich. Seltsam. Bei Umfragen kennt ihn keiner. Aber alle namhaften deutschen Humoristen beteuern, es habe wohl nie einen größeren Komiker gegeben als ihn. Grund genug, sich ein eigenes Bild zu machen… „Es darf in diesem Streifen sogar gelächelt werden – aber es könnte gefährlich werden.“ (Heino Jaeger in „Filmkritiker“)

Neues von der Henne

Neues von der Henne

TV Dokumentation – 90 min 

Cast: Heinz Rennhack, Gunter Emmerlich, Ingeborg Krabbe, Alfons Wonneberg, Alfred Müller, Edgar Kühlow

Drehbuch und Realisation: Thomas Hermann
Kamera: Günther Trepp, Knut Muhsik
Redaktion: Udo Foht

Produktionsjahr: 2008
Ausstrahlung: 16.03.2008

In Koproduktion mit RossPointFilm im Auftrag des MDR.

Am 08. September 2007 wäre die große Entertainerin und Schauspielerin Helga Hahnemann 70 Jahre alt geworden, am 18. Dezember 1977 war Premiere ihrer ersten eigenen Fernsehsendung und vor 40 Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne des Berliner Friedrichstadtpalastes. Eine ganze Reihe schöner Jubiläen, die Helga Hahnemann sicher gern im Friedrichstadtpalast gefeiert hätte. Aber eine solche Show wird niemals stattfinden – oder vielleicht doch? In der Fantasie und in den Gedanken der vielen Menschen, die sie nicht vergessen haben, müsste es möglich sein. Das Publikum liebt heiß und innig das, was es seit Jahren kennt. So entsteht eine fiktive Show, eine Revue, die Bekanntes und Unbekanntes mit der Henne, Entdeckungen und Überraschungen auf neue Weise präsentiert. 

Verschwörung gegen die Republik

Verschwörung gegen die Republik

Das Attentat auf Matthias Erzberger
Der Mord an Walther Rathenau

TV Dokumentation – 2 x 45 min

Drehbuch und Realisation: Heinrich Billstein
Kamera: Reinhold Vorschneider
Redaktion: Susanne Spröer (WDR), Meggy Steffens (BR)

Produktionsjahr: 2007
Ausstrahlung: 12./19.01.2009

In Koproduktion mit RossPointFilm im Auftrag des WDR und BR

Die zweiteilige Dokumentation „Verschwörung gegen die Republik“ untersucht die Geschichte der Ermordung an Matthias Erzberger 1921 und Walther Rathenau 1922. Die Opfer und ihre Mörder werden in ihren politischen Motiven und Einstellungen skizziert. Der Zuschauer erlebt das Geschehen anhand szenischer Rekonstruktionen von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Gefangennahme.

Hannoveraner im Einsatz

Hannoveraner im Einsatz:
Das harte Training der Reiterpolizei

TV Dokumentation – 3 x 60 min

Drehbuch und Realisation: Eike Besuden
Kamera: Heiko Behrens

Produktionsjahr: 2007
Ausstrahlung: Wdhlg. Juni 2008

In Koproduktion mit Provobis Film im Auftrag des NDR.

 

Polizeireiter zu werden, ist für viele Polizisten ein Traumberuf. Die Dokumentation begleitet drei junge Hauptkommissare bei ihrer sechsmonatigen Spezialausbildung bei der größten Reiterstaffel Deutschlands in Hannover. In einer denkmalgeschützten Kaserne am Welfenplatz werden sie auf ihren Einsatz hoch zu Ross in Theorie und Praxis vorbereitet. Polizeireiter und ihre Pferde müssen für extreme Situationen gerüstet sein: Lärm, Feuer und gewaltbereite Menschenmassen dürfen sie bei ihren Einsätzen, zum Beispiel bei Demonstrationen oder Sportveranstaltungen, nicht aus der Ruhe bringen. Schon während ihrer Ausbildung wird es für die jungen Reiterpolizisten ernst: Sie sind beim G8-Gipfel in Heiligendamm, bei Werder Bremen und bei der fürstlichen Hochzeit in Bückeburg dabei. 

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